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Exkursion nach Dachau 2018

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Am 1. Februar 2018 besuchten die neunten Klassen des Max-Planck-Gymnasiums im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Konzentrationslager in Dachau, um einen Eindruck vom Leben in einem Konzentrationslager zur Zeit des Zweiten Weltkriegs zu bekommen.

Am Anfang gingen wir durch ein großes Tor mit der Aufschrift: „Arbeit macht frei“, betraten das Gelände und den Appellplatz, auf dem die Häftlinge früher oft mehrere Stunden stehen mussten. Hier befanden sich mehrere Denkmäler mit mahnenden Inschriften zur Erinnerung an die Gefangenen.

Danach bekamen wir eine Führung durch das Konzentrationslager: Zuerst gingen wir in das Museum, welches sich im Wirtschaftsgebäude befand; dieses wurde früher genutzt, um zu kochen, die Häftlinge zu duschen und um Neuankömmlinge zu registrieren. Dort sahen wir uns an, wie die damaligen Häftlinge angezogen waren, wie ihr Alltag aussah und was sich während des Krieges veränderte. Wir erfuhren, dass den Gefangenen gleich zu Beginn klargemacht wurde, dass sie in einem KZ keine Rechte mehr hatten. Das alles schockierte uns sehr.

Im Anschluss besichtigten wir die Baracken der Gefangenen und sahen, wie eng es dort war. Das war für uns unvorstellbar und uns wurde immer mehr bewusst, wie schrecklich es den Gefangenen gegangen sein musste. Außerdem wurde uns erklärt, dass es auf dem Gelände vier Kirchen gibt (eine russisch-orthodoxe, eine jüdische, eine katholische und eine evangelische), um an die verschiedenen Religionen zu erinnern, deren Mitglieder früher in Dachau gefangen waren. Im Anschluss liefen wir noch zur Baracke X, in der die grausamen Morde an den Häftlingen begangen wurden. Dort sahen wir die Öfen, in denen viele Gefangene verbrannt worden waren, und die Gaskammer, die als Brausebad getarnt war und von der bis heute nicht klar ist, ob und zu welchen Zwecken sie genutzt wurde. Zum Abschluss schauten wir uns noch einen Film über das Konzentrationslager an, wo wir noch einmal viele Informationen über den Zweiten Weltkrieg und das KZ bekamen.

Unser Ausflug machte uns sehr nachdenklich über das, was vor mehr als 70 Jahren geschehen ist, und gab uns einen prägenden Einblick über das Leben im Konzentrationslager.